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Gilt ab 27. September 2026

Ist Ihr Shop bereit für den 27. September?

An diesem Tag treten zwei EU-Regeln in Kraft. Der einheitliche Hinweis auf die gesetzliche Gewährleistung wird auf Produktseiten Pflicht (Durchführungsverordnung (EU) 2025/1960), und die Richtlinie (EU) 2024/825 ergänzt neue verbotene Geschäftspraktiken, die Formulierungen erfassen, die viele Shops heute schon verwenden.

Geben Sie Ihre Shop-Adresse ein. Wir lesen Ihre Produktseiten und prüfen beides. Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne Konto — im Kleingedruckten steht genau, was wir speichern und was nicht.

Funktioniert mit Shopify, Wix, WooCommerce und allem anderen, das gewöhnliches HTML ausliefert.

Was dieser Check sehen kann und was nicht

Alles hier stammt aus dem HTML, das Ihr Shop einem normalen Besucher sendet. Das ist eine echte Grenze und kein Kleingedrucktes — deshalb hier genau, wo sie liegt.

Was er sieht

  • Das HTML, das Ihr Server für die Startseite und bis zu einem Dutzend Produktseiten ausliefert.
  • Text und Links, die in diesem HTML stehen.

Was er nicht sehen kann

  • Alles, was Ihr Shop erst im Browser aufbaut. Wenn wir etwas nicht gefunden haben, ist das kein Beweis, dass es fehlt — sehen Sie auf der Seite nach, bevor Sie etwas ändern.
  • Seiten, die wir nicht geöffnet haben. Wir lesen eine Stichprobe Ihrer Produkte, nie den ganzen Katalog.
  • Ihre Produktdaten: welche Waren nach Gewicht oder Volumen verkauft werden (deshalb prüfen wir den Grundpreis gar nicht), bei welchen Produkten ein Hersteller oder eine verantwortliche Person in der EU hinterlegt ist, oder wie Ihre Preise letzten Monat waren.
  • Alles, was nicht auf einer Seite steht. Die Verpackungsregistrierung (LUCID) und steuerliche Registrierungen hinterlassen im Shop keine Spur — das kann kein Scanner prüfen.

Was nur eine installierte App kann

  • Jedes Produkt lesen, nicht nur eine Stichprobe.
  • Die Produktfelder selbst lesen, statt aus dem angezeigten Text zu raten.
  • Wissen, welche Sprachen Ihr Shop tatsächlich veröffentlicht.
  • Von selbst erneut prüfen, wenn Sie Produkte hinzufügen — nicht erst, wenn Sie daran denken.

Das Kleingedruckte

Das ist keine Rechtsberatung

Der Check liest Formulierungen und Markup. Er sieht weder Ihre Belege noch Ihre Verträge oder Produktdaten — eine markierte Formulierung kann also völlig vertretbar sein, sobald Sie zeigen, was dahintersteht, und eine Seite, die durchgeht, kann trotzdem ein Problem haben, das er nicht prüft. Er liest Ihre Seite so, wie Ihr Server sie sendet, bevor JavaScript läuft; alles, was Ihr Theme erst im Browser aufbaut, bleibt für ihn unsichtbar — was er sehen kann und was nicht erklärt das im Einzelnen. Nehmen Sie das Ergebnis als Anlass hinzusehen, nicht als Urteil. Bei allem, worauf es ankommt, fragen Sie eine Anwältin oder einen Anwalt.

Was wir speichern

Kein Konto, keine E-Mail-Adresse, keine Cookies, kein Tracking, und nichts wird in unsere Datenbank geschrieben — weder Ihre Shop-Adresse noch die Ergebnisse. Drei Dinge sagen wir lieber offen, statt sie hinter „es wird nichts gespeichert“ zu verstecken. Die eingegebene Adresse steht in der Seiten-URL und taucht deshalb wie jede andere URL in den gewöhnlichen Zugriffsprotokollen unseres Webservers auf. Außerdem schreiben wir pro Prüfung eine Zeile in unser eigenes Server-Log — die Domain, wie viele Seiten wir gelesen und was wir gefunden haben —, damit wir bemerken, wenn jemand über diese Seite fremde Shops abgrast; sie enthält keine IP-Adresse und keine vollständige URL. Und Ihre IP-Adresse selbst bleibt nur im Arbeitsspeicher, höchstens zehn Minuten, allein zur Begrenzung der Anfragen. Nichts davon wird an Dritte weitergegeben. Alle Einzelheiten in unserer Datenschutzerklärung.

Was wir mit Ihrem Shop machen

Wir rufen Ihre Startseite und bis zu ein Dutzend Produktseiten einmal ab, wie ein gewöhnlicher Besucher, und geben uns im User-Agent zu erkennen. Wir melden uns nicht an, senden keine Formulare, gehen nicht durch den Checkout und rühren nichts an, was Ihren Shop verändert.